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Titel :
Im Garten von Max Liebermann
 
Autor :
Hamburger Kunsthalle (Hrsg.)
ISBN :
3-89479-180-2
Verlag :
Nicolai Verlag
Preis :
29,90 Euro
Infos :
Im Garten von Max Liebermann im Nicolai Verlag, ISBN 3-89479-180-2, 29,90 Euro


1909 erwarb Max Liebermann (1847-1935) eines der letzten Seegrundstücke am Großen Wannsee. Mit der Planung des Hauses beauftragte er den Berliner Architekten Paul Baumgarten. Dieser orientierte sich in seinem Entwurf auf Liebermanns Wunsch hin an den hamburgischen Villen der Elbvororte, die der Künstler durch seine häufigen Hamburgbesuche kannte. Schon 1910 zog Liebermann mit seiner Familie in sein „Schloss am See“.

Im Atelier seines Sommerhauses entstanden die ersten Gartenbilder. Alfred Lichtwark, Direktor der Hamburger Kunsthalle und Freund Max Liebermanns, war maßgeblich an der Gestaltung des Gartens in Wannsee beteiligt. In Zusammenarbeit mit Liebermann und dessen Tochter entstand ein moderner Garten, der den ästhetischen Forderungen der Gartenreform entsprach und auch die Möglichkeit zur wirtschaftlichen Nutzung bot.

Die Sommerresidenz wurde Liebermanns ländliches Refugium, in das sich der vielbeschäftigte Maler gerne zurückzog. Als der erste Weltkrieg die alljährliche Studienreise noch Holland möglich machte, wurde die Wannsee-Villa zum ständigen Aufenthaltsort im Sommer. Dort entstanden bis Anfang der 30er Jahre über zweihundert Studien und Gemälde des Gartens, die Liebermann auf dem Höhepunkt seiner Auseinandersetzung mit der Natur zeigen.

Fast siebzig Jahre nach dem Tod Liebermanns bieten die Ausstellungen in Hamburg und Berlin die Möglichkeit rund 100 dieser Gemälde und Pastelle zu sehen. Darüber hinaus enthält der Katalog eine Dokumentation, die die wechselvolle Geschichte der Villa am Wannsee und des Gartens veranschaulicht.
 
 

 

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