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Titel :
Die didaktische Konzeption der Tonika-Do-Methode
 
Autor :
Martin Losert
ISBN :
9783896397645
Verlag :
Wißner Verlag
Preis :
39,80 Euro
Infos :
Tonika-Do ist eine ebenso aktuelle wie traditionsreiche Form der relativen Solmisation mit dem Ziel, das innere musikalische Gehör zu schulen.

Martin Losert beschreibt und deutet die besonderen Merkmale dieser Methode. Der Akzent seiner Darstellung liegt dabei zum einen auf historischen Details, die erklären, wie und unter welchen Bedingungen die Methode entstand und wie sie weiterentwickelt wurde. Zum andern beschreibt er die besondere Methodik von Tonika-Do: den Gebrauch und die Funktion der Solmisationssilben, der Handzeichen, der Rhythmussprache und der verschiedenen relativen Notationsformen.

Zusammen mit der fünfstufigen Lehrsystematik stellen diese sogenannten Denk- und Übungsmittel den Kern der Konzeption von Tonika-Do dar.

In dieser Arbeit wird versucht, die besonderen Merkmale der Tonika-Do-Methode zu beschreiben und zu deuten. Der Akzent der Darstellung liegt dabei zum einen auf historischen Details, die erklären, wie und unter welchen Bedingungen die Methode entstand, sich entwickelte und aus welchen Gründen sie letztlich auch wieder im Musikunterricht außer Gebrauch geriet. Zum andern wird die besondere Methodik von Tonika-Do dargestellt.


Aus den ursprünglichen Ideen Guido von Arezzos erwuchs die mittelalterliche Solmisation. Spätere Fortentwicklungen waren die französische Ziffern- und die englische Tonic-Solfa-Methode, auf die Tonika-Do unmittelbar zurückgeht.

Die eigentliche Genese der Tonika-Do-Methode ist jedoch nicht zu trennen von sozialen und historischen Rahmenbedingungen, denen die maßgeblichen Protagonisten und Protagonistinnen der Tonika-Do-Bewegung unterworfen waren.

Ein besonderes Charakteristikum sind die diversen Denk- und Übungsmittel, wie sie sich in den Solmisationssilben, den Handzeichen, der Rhythmussprache und den verschiedenen relativen Notationsformen zeigen. Zusammen mit der fünfstufigen Lehrsystematik stellen sie den methodischen Kern der Konzeption von Tonika-Do dar und werden dazu eingesetzt, ein inneres musikalisches Gehör zu vermitteln. Der Vergleich mit anderen musikpädagogischen Ansätzen zeigt, dass die Tonika-Do-Methode auch heute noch ein sinnvolles und bereicherndes Methodenrepertoire bietet.
 
 

 

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