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Titel :
111 Gründe, Anwälte zu hassen
 
Autor :
Eva Engelken
ISBN :
9783862654031
Verlag :
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag
Preis :
9,95 Euro
Infos :
Wer als erwachsener Mensch noch nie mit einem Anwalt zu tun hatte lebt entweder in einem Kloster oder ist ein echter Exot. Der Rest der Bevölkerung kann ein Lied davon singen, was einem passieren kann, wenn man mit einem bedeutenden Teil unseres Rechtsstaates in Kontakt tritt.

Manchmal verhilft der Anwalt einem Mandanten zu seinem Recht, in anderen Fällen liegt die Freude eher beim Widersachers.

Ganz gleich, ob in Zivilprozessen oder bei anderen Gelegenhheiten, die einen Rechtsbeistand erforderlich machen - auch in diesem Lebensbereich gibt es nichts, was es nicht gibt!

Und genau das zeigt dieses Buch wunderbar auf - mit einer gehörigen Portion Humor, aber auch dem teilweise erforderlichen Sarkasmus, wenn es um ganz besondere Kapriolen geht.

Rund 160.000 Anwälte und Anwältinnen bevölkern Deutschlands Kanzleien und Gerichtsflure, vertreten verfeindete Nachbarn, Eheleute und Wirtschaftsbosse, verteidigen Geld und verletzte Egos, schreiben Gesetze und Rechtsgeschichte.

Zu beneiden sind sie nicht. Hervorragende Juristen sollen sie sein und zugleich perfekte Mandantenversteher.

Und nun stellt sogar die Europäische Kommission die Frage, ob die Privilegien des Freien Berufes Rechtsanwalt inklusive dem Versorgungswerk noch gerechtfertigt sind.

Darauf Antworten zu finden, ist nicht leicht, hat die Anwaltschaft doch eben erst begonnen, ihre glorreiche Vergangenheit aufzuarbeiten und die Anwältinnen hinter dem Herd hervorzuholen.

Wer mit ihnen dennoch erfolgreich zu seinem Recht kommen will, sollte wissen, wie man sie anpackt.

Dafür listet das Buch liebevoll und tiefironisch 111 Gründe auf, warum man Anwälte hassen, beneiden, bewundern und manchmal sogar recht gern haben kann.

EINIGE GRÜNDE?

Weil sie einfach nicht aussterben. Weil sie furchtbar schlau sind. Weil sie selbst ihr Spiegelbild von oben herab betrachten. Weil sie das letzte Haar in der Suppe finden. Weil sie mehr Recht haben, als gut für sie ist. Weil sie Rechtspflege mit Kontopflege verwechseln. Weil sie Unabhängigkeit als Luxus betrachten, den sich nicht jeder leisten kann. Weil sie Spitzenplätze auf der Psychopathenskala einnehmen. Weil auch ihnen die Frist davonläuft. Weil sie ohne Statussymbole nicht mal unter die Dusche gehen. Weil sie einander nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Weil sie beim Fernsehsessel Anschnallgurte empfehlen. Weil sie sich bei der Schlammschlacht die Weste beflecken. Weil sie keine Probleme lösen, sondern Rechtsprobleme. Weil sie nur sonntags Kinder haben. Weil sie mit "Anwalt" die "Anwältin" nicht mitmeinen. Weil sie auf Partys nur über Porsches reden. Weil selbst ihre Hobbys Karriere machen. Weil sie die falsche Ausbildung haben. Weil aus ihren Lehrbüchern braune Soße tropft. Weil sie niemals die Note "sehr gut" vergeben. Weil man ihre Sätze dreimal um den Block wickeln kann. Weil sie auf gute Verbindungen achten. Weil sie manchmal mehr rechts als Rechtsanwalt sind. Weil ihre Liebe zum Detail sie blind macht. Weil sie den Zugang zum Recht mit Stolperdraht sichern. Weil sie ihr privates Rententöpfchen füllen. Weil sie ihre Vergangenheit nur im Schneckentempo aufarbeiten.
 
 

 

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