Gesundheit/ Vitalität/ Wellness

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Titel :
Die Montignac-Methode für Einsteiger
 
Autor :
Prof. Dr. med. K. Jung
ISBN :
3930989131
Verlag :
Artulen Verlag
Preis :
12,40 Euro
Infos :
Das leidige Gewichtsproblem – immer mehr Menschen sind betroffen, immer mehr Methoden werden angepriesen, alle bewirken sie Positives nur bei einem kleinen Teil der Anwender. Und nun kommt wieder eine Neue Methode auf den Markt, kann da wirklich etwas Seriöses dahinter stecken? Es scheint so. Das Prinzip ist schon lange bekannt, wenngleich wenig beachtet. Der Glykämische Index, d. h. der Glucose-Anstieg im Blut nach oraler Zufuhr eines bestimmten Lebensmittels, dividiert durch den Glucose-Anstieg im Blut nach einer Standard-Glucose-Mahlzeit. Die Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index führen über den Insulinmechanismus zu einer Gewichtszunahme, die Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index entsprechend zu einer Gewichtsabnahme. Entscheidend ist also weniger die Quantität der zugeführten Nahrung, sondern vielmehr deren Gehalt an Kohlenhydraten mit einem hohen glykämischen Index. Einige bemerkenswerte wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre an großen Probandenzahlen bestätigen den theoretisch gut nachvollziehbaren Effekt. Die wichtige Leistung von Montignac besteht darin, diese Erkenntnisse wieder ins Bewusstsein gerufen und vor allem praktisch umgesetzt zu haben. Der vorliegende Ratgeber ist nicht sein erstes Buch, zusammen mit dem Medizinjournalisten und Buchautor legt er mit „Die Montignac-Methode für Einsteiger“ jedoch sein beststrukturiertes, prägnantes und auf den deutschen Geschmack zugeschnittenes Sachbuch vor. In einer Vorbemerkung, elf Kapiteln, einem Anhang zum Sinneswandel in der modernen Medizin, einem ausführlichen Register und einer themenspezifischen Bibliographie findet der interessierte Leser, Betroffener wie Therapeut, die wichtigen theoretischen Grundlagen sowie die praktische Vorgehensweise (Phase I, Phase II) und zahlreiche Menüvorschläge für zu Hause wie auswärts. Die Methode kommt nach Aussagen vieler eigener Patienten nicht nur gut an (leicht zu handhaben, keine Restriktionen der Gesamtzufuhr, Erhaltenbleiben des Essgenusses), sondern zeigt bei einem großen Teil auch gute Erfolge bei körperlichem und psychischem Wohlbefinden. Eine gewisse Einschränkung bedeutet allerdings die Tatsache, dass von verschiedenen Autoren der glykämische Index des Kohlenhydratanteils bestimmter Nahrungsmittel unterschiedlich angegeben wird, wobei insbesondere die dem deutschen Geschmack so wohlfeilen Kartoffeln schlecht wegkommen.
 
 

 

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